Groenendael & Tervueren Club
 

Kynologischer Verein






Unser Club:

Zwar sieht man sie auch auf Hundesportplätzen und Turnieren, sie legen Begleithundeprüfungen, Rettungshundeprüfungen, Gehorsams - (Obedience) - prüfungen, Fährtenhundeprüfungen und Agilityprüfungen ab, da stehen die langhaarigen belgischen Schäferhunde ihren kurzhaarigen Verwandten, den Malinois, in nichts nach.
Bewegungsfreudig, arbeitseifrig und gelehrig wie diese haben die Groenendael und Tervueren schon manche Erfolge zu verbuchen.
Auch im Schutzhundesport findet man vereinzelt langhaarige belgische Schäferhunde.

 

Die mit der „Schutzarbeit“ ( - nicht zu verwechseln mit dem natürlichen Schutztrieb des Belgiers-) verbundene extreme Förderung des Spiel- und Beutetriebes und das Schutztraining sind aber dem sozialen Verhalten des Hundes nicht unbedingt zuträglich und haben auch mit dem Gebrauchseinsatz beispielsweise bei Polizei und Gendarmerie wenig zu tun. Der soziale Aspekt in der Mensch-Hund Beziehung steht bei uns im Vordergrund, der Hund als Freund, Begleiter und natürlich auch Wächter und Beschützer braucht keine „Schutzhundprüfung“ , um seine Aufgaben zu erfüllen, nur eine artgerechte und verständnisvolle Aufzucht und Haltung und Erziehung. In dem alle vier Varietäten des belgischen Schäferhundes betreuenden Spezialzuchtverein (VFBSÖ), in dem überwiegend kurzhaarige belgische Schäferhunde, Malinois, gezüchtet werden, ist in den letzten Jahren immer mehr –zum Nachteil der langhaarigen -  zu einem Hundesportverein  bzw. Zuchtverein für „Gebrauchshunde“ geworden. So ist die Wesensüberprüfung, die für die Zuchtzulassung verlangt wird, eher eine Eignungsprüfung für den Schutzhundesport. Ein unsicheres, scheues Wesen mag noch durchgehen, jedoch nicht ein mangelnder oder zu wenig ausgeprägter Spiel- und Beutetrieb ( in einer ganz speziellen Prüfungssituation)  bei sicherem und, freundlichem  Wesen.


Der Zweck der nunmehr vom VFBSÖ neu eingeführten KÖRUNG ist „die Förderung von wesensstarken, sehr gut veranlagten, typischen und charakterstarken Gebrauchshunden.“
„Härte, Schnelligkeit, Griff, Intelligenz, Führigkeit und Initiative“ sind gefordert, Eigenschaften, die der Schutzhundesportler an seinem Hund schätzt und erhofft – und finden sich zweifelsohne eher bei einem Malinois als bei einem Tervueren oder Groenendael-  werden aber auch nicht von jedermann gewünscht. Was soll der „Familienhund“, der „Begleithund“, der „Gesellschaftshund“, mit Härte und Initiative?
Im Groenendael & Tervueren Club haben sich Besitzer und ÖKV/FCI Züchter von langhaarigen belgischen Schäferhunden zusammengeschlossen, die mit der Betreuung der Langhaarvarietäten durch den Zuchtverein nicht mehr zufrieden sind, zudem die Zuchtbestimmungen  des VFBSÖ auch nicht immer denen des ÖKV  entsprechen
Wir distanzieren wir uns von der Vernachlässigung des Formwertes ( des rassetypischen Aussehens) und des sozialen, menschenfreundlichen Wesens zugunsten einer Überbewertung der Gebrauchseignung.
Im übrigen sind wir der Meinung, dass sich die langhaarigen belgischen Schäferhunde auf Grund jahrerlanger Zuchtauswahl und Aufzucht  sehr von ihren kurzhaarigen Rassegenossen, den Malinois, unterscheiden.
Natürlich kann man auch mit dem Groenendael und dem Tervueren Hundesport betreiben, Agility, oder Breitensport,  Begleithund- und Gehorsamsprüfungen ablegen, aber in erster ist er ein Familienhund.
Seine Gebrauchsfähigkeit beweist er in befugten Händen, zum Beispiel bei der Polizei ect., oder als Lawinenhund und Therapiehund .
Möchte man Schutzhundesport betreiben, empfehlen wir einen kurzhaarigen Belgier.
Wir informieren darüber, wo es zur Zeit in Österreich und in den Nachbarländern Welpen gibt, die abstammungsmäßig erwarten lassen, nicht nur ein liebenswerter, wesensfester Familienhund zu werden, sondern gegebenenfalls auch ein Sport- oder Gebrauchshund .
Damit wollen wir Interessenten ansprechen, informieren und beraten, sowie verantwortungsvolle FCI-Züchter helfen, ihre Welpen gut und richtig zu platzieren.
 
Auszug aus den Statuten:

Statuten des Vereines
Groenendael & Tervueren Club
Oberwaltersdorferstraße 71
A 2512 Tribuswinkel
Tel./Fax: +43 (0) 2252/ 206 122
 
1 VEREIN
 
1.1 Name, Sitz und Tätigkeitsbereich des Vereines
 
1.1.1. Der Verein führt den Namen „Groenendael & Tervueren Club“.
 
1.1.2. Der Verein hat seinen Sitz in Tribuswinkel .
 
1.1.3. Der Verein erstreckt seine Tätigkeit auf ganz Österreich.
 
1.2 Zweck des Vereines:
Der Verein, dessen Tätigkeit nicht auf Gewinn gerichtet ist, bezweckt die Beratung für Haltung und   Abrichtung langhaariger belgischer Schäferhund, sowie Zuchtberatung nach Kriterien der FCI , und des  ÖKV    mit dem Ziel der Verbesserung des Wesens bei optimaler Form und Gesundheit. Der Verein   erstrebt eine wesentliche Verbesserung des Bekanntheitsgrades der Rassen Groenendael und Tervueren   in Österreich .
 
1.3 MITTEL ZUR ERREICHUNG DES VEREINSZWECKES UND DIE ART DER  AUFBRINGUNG DER MITTEL Der beabsichtigte Vereinszweck soll durch die in der Folge angeführten  ideellen und materiellen Mittel erreicht werden:
 
1.3.1 Ideelle Mittel
Vorträge, Versammlungen, gesellige Zusammenkünfte, Teilnahme an Veranstaltungen,
Beratung für Haltung und Abrichtung, Zuchtberatung, Öffentlichkeitsarbeit für die Rassen  Groenendael  und Tervueren.
 
1.3.2.Materielle Mittel
Beitrittsgebühren, Mitgliedsbeiträge, Erträge aus Veranstaltungen, Spenden, Sammlungen, Vermächtnisse    und sonstige Zuwendungen.